In der zweiten Woche der Deutschen Meisterschaft wurde es für die Jungschützen spannend. Den Anfang machte Monik Bauer, die sich mit dem KK-Gewehr im auf 50m beweisen durfte. Bei wechselnden Windverhältnissen konnte sie ihre Leistung bestätigen und erzielte wieder starke 270 Ringe. Danach hieß es Bühne frei für Jo-Ann Tesch, die gleich 4 Starts vor sich hatte. Am ersten Tag ging es morgens mit dem KK-Dreistellungskampf los, während mittags der KK-Liegendwettkampf folgte. Im Kniendanschlag startete sie solide und konnte anschließend liegend mit nur 9 „Miesen“ richtig stark abliefern. Nach dem Stehendanschlag schloss sie den Wettkampf mit 552 Ringen ab. Damit belegte sie Platz 42 von 117 Starterinnen und wurde gleichzeitig beste badische Schützin. Der Liegendwettkampf am Nachmittag begann zunächst vielversprechend, doch im weiteren Verlauf blieben leider die nötigen 10er und damit auch die hohen Zehntel aus. Mit 595,3 Ringen beendete Jo-Ann den Wettkampf am Ende im Mittelfeld. Neuer Tag, neues Glück – diesmal ging es für Jo-Ann im Dreistellungskampf mit dem Luftgewehr weiter. Auch hier standen 60 Schuss auf dem Programm. Mit 191 Ringen im Kniendanschlag gelang ihr ein guter Start, danach folgte liegend bei dem sie mit nahezu perfekten 199 Ringen richtig stark aufdrehte. Im Stehendanschlag bewies Jo-Ann noch einmal ihre Nervenstärke und brachte mit 194 Ringen ein klasse Endergebnis von 584 Ringen ins Ziel. Damit wurde sie erneut beste badische Schützin und sicherte sich Platz 36 von 104 Starterinnen. Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaft stand für Jo-Ann am letzten Tag noch die Luftgewehrdisziplin auf dem Programm. Mit 217 Starterinnen war das Teilnehmerfeld der Juniorinnen sehr stark besetzt. Mit einer Tagesleistung von 396,3 Ringen reichte es am Ende für Platz 148. Im Auflagebereich stand im August noch die letzte Landesmeisterschaft mit dem KK-Gewehr auf 100 Meter an. Manfred Göbel lag bis kurz vor Schluss auf Medaillenkurs, doch dann verabschiedete sich seine Papierscheibe vor den letzten beiden Schüssen. Die Schüsse durfte er zwar nachholen, doch die Unterbrechung kostete wertvolle Konzentration. Mit 313,2 Ringen und Platz 4 fehlten am Ende nur 0,1 Zehntel zur Medaille.
