DM 2026 Teil 1 – Zwischen Wind, Zehnteln und Medaillenhoffnung

Das erste Wochenende der Deutschen Meisterschaft in München ist geschafft und für einige KKS-Schützen standen bereits die ersten Starts auf dem Programm. Den Anfang machte am Freitagmorgen um 8.15 Uhr der Dreistellungskampf mit dem KK-Gewehr. Leon Stephan, Christian Butz und Andreas Pinter gingen dabei als Mannschaft für den KKS Oö an den Start und kämpften in den Herrenklassen I und II um gute Platzierungen. Alle drei Schützen fanden gut in ihre Anschlagspositionen und legten einen soliden Start hin. Leon Stephan konnte sich im Kniend- und Liegendanschlag nochmals steigern, während Andreas Pinter im Liegend mit gerade einmal zwei 9er ein starkes Ergebnis ablieferte. Christian Butz blieb über die ersten beiden Positionen konstant und ließ nur wenige 9er auf der Scheibe. In der letzten Position zeigte sich dann, ob sich die vorherige Leistung auszahlen würde. Am Ende erzielte Christian Butz starke 570 Ringe und verpasste nur um einen einzigen Ring den Sprung aufs Podium. Mit Platz 4 von 29 Schützen in der Herrenklasse II erzielte er dennoch ein bundesweit hervorragendes Ergebnis. Mit insgesamt 1.689 Ringen belegte die Mannschaft den 17. Platz. Andreas Pinter kam mit 572 Ringen auf Platz 35 von 106 Startern und war damit gleichzeitig bester badischer Schütze. Am Samstagmorgen ging es für Christian Butz direkt mit der nächsten Disziplin weiter – diesmal stand KK-Liegend an. Bei wechselnden Wetterbedingungen hatten die Schützen im Mittelblock vor allem mit starkem Wind zu kämpfen, was die Schussabgabe nicht gerade einfacher machte. Einige Schüsse wurden sprichwörtlich vom Winde verweht, andere ließen die erhofften hohen Zehntel vermissen. Als einziger badischer Schütze in dieser Disziplin landete Christian Butz im oberen Drittel. Mit 612,6 Ringen belegte er für den KKS Zeutern in der Herrenklasse II den 15. Platz von 49 Startern. Am Sonntagmorgen ging es für Christian bereits zum dritten Start in Folge – diesmal musste er sich mit dem Luftgewehr beweisen. Der Wettkampf begann vielversprechend: mit konstanten 102er Serien konnte er sich von Serie zu Serie steigern und auch bei den Zehnteln weiter zulegen. Nach 40 Schuss standen bereits starke 411,8 Ringe auf der Anzeige, womit er zu diesem Zeitpunkt mitten im Medaillenkampf lag. In den letzten beiden Serien konnte er leider nicht mehr an die vorherigen Leistungen anknüpfen. Am Ende bedeutete das den Fall von Platz 2 auf Platz 12 von 64 Startern. Trotzdem konnte er sich mit seinem Ergebnis von 612,4 Ringen den zweitbesten Platz eines badischen Schützen in der Herrenklasse II sichern. Für Christian Butz steht in den kommenden Tagen noch das Großprogramm im Dreistellungskampf auf dem Programm. Danach heißt es: Bühne frei für unsere Jungschützin Jo-Ann Tesch.