Am Sonntag, den 27. September fand die 45. traditionelle Stadtmeisterschaft statt, zu dem sich die Besucher zum Mittagstisch und Wettkampf im Schützenhaus einfanden. Für die jüngeren Gäste stand der Lichtgewehranhänger bereit, den in diesem Jahr 8 Kinder ausprobierten. Bei den Erwachsenen gingen 36 Mannschaften an den Start, darunter 8 reine Damenteams. Insgesamt waren es 144 Schützen. Die Einzelergebnisse lagen auch in diesem Jahr wieder dicht beieinander. Die besten Schützen/innen kamen auf 47 bzw. 48 Ringe. Die perfekten 50 Ringe blieben allerdings aus, da der ein oder andere im letzten Schuss noch ein paar Ringe liegen ließ. Somit mussten 5 Männer und 4 Frauen ins Stechen, um die endgültigen Platzierungen zu ermitteln. Bei den Frauen blieb es dabei besonders spannend, denn erst nach zwei Stechdurchgängen stand die Siegerin fest. Die Männer machten es etwas kürzer und konnten bereits im ersten Durchgang alle Platzierungen entscheiden. Als neue Siegerin in der Einzelklasse Damen konnte sich Gina Neißl durchsetzen. Ihre beiden Kameradinnen Mariella Oberst und Katja Neißl vom Musikverein ließ sie dabei auf den Plätzen 2 und 4 hinter sich. Silvia Maier vom Team Majo erkämpfte sich im Stechen den dritten Platz. Bei den Herren machte in diesem Jahr Simon Würl das Rennen. Er startete erstmals für die Fa. Witzenmann und setzte sich dabei gegen die Favoriten durch. Platz 2 ging an Sascha Wiedemann und auf Platz 3 landete Jochen Hagendorn. Beim Lichtgewehrschießen konnte sich Klara Trojan über den ersten Platz freuen, die 88 Ringe erzielte. Dahinter lag Hannis Beyer mit 85 Ringe und Ilyas Idrizi mit 84 Ringe. Bei den Mannschaften konnten die Küchenweiber Ihren ersten Platz mit 172 Ringe verteidigen. Dahinter folgte der Stammtisch Kohlplatte 1 mit 169 Ringe und die Flintenmamas mit 167 Ringe. Bei den Herren war es hart umkämpft. Lediglich zwei Ergebnisse mit 180 und 178 Ringe schafften es in die Top 5 bei denen jeweils die Anzahl an geschossenen 10er über die endgültige Platzierung entschied. Dabei setzte sich der TSV Oö 2 im Kampf um Platz 3 durch. Die ersten beiden Plätze wurden unter der Feuerwehr entschieden. Mit 180 Ringe und 7 Zehner ging die FFW1 als Sieger hervor. Obendrauf gab es noch den Wanderpokal für das höchste Ergebnis im gesamten Wettbewerb. Der Pokal in Form eines Geweihs für den Rehbock ging an die Küchenweiber, die den niedrigsten Mannschaftsteiler von 3.666 Ringen hatten. Der Schwartenmagen, gestiftet von der Metzgerei Deckinger, wurde unter den Einzelschützen mit der niedrigsten Ringzahl verlost, bei dem Timo Mannherz der Glückliche war. Den Pokal für die meisten Mannschaften ging erstmals seit vielen Jahren nicht an die Feuerwehr, sondern an den Partycontainer Neiberg, die 5 Mannschaften stellten. Seitens der Stadt Kraichtal wurden drei Gutscheine verlost, der für einen kleinen Spaß sorgte: Wer einen weißen Punkt auf seiner Stuhllehne hatte, durfte sich über einen der Gutscheine freuen. Der KKS gratuliert allen Preisträgern und Teilnehmern und bedankt sich dafür, dass die Stadtmeisterschaft weiterhin so gut angenommen wird.






