Relegations-Abenteuer: KKS schnuppert an der 2. Bundeliga

Nach einer erfolgreichen Ligarunde der ersten Luftgewehrmannschaft konnte sich das Team nicht nur einen hervorragenden dritten Tabellenplatz sichern, sondern durch den Verzicht des Vizemeisters ergab sich zudem die Chance, am 22. Februar an der Relegation zur 2. Bundesliga teilzunehmen. Ein außergewöhnliches Highlight, das der Verein seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hatte. Dieses Ereignis war nicht nur für die aktiven Schützen etwas ganz Besonderes. Mit dem größten und allerbesten Fanclub reisten die Oberöwisheimer zum KKSV Buchholz. Schützen, Trainer, Familie, Freunde, Vereinsmitglieder und Jungschützen machten sich alle auf den Weg – voller Spannung und Vorfreude darauf, wie die Relegation wohl verlaufen würde. Insgesamt kämpften 12 Mannschaften um zwei Plätze in der 2. Bundesliga. Der Wettkampftag begann bereits früh am Morgen. Pro Durchgang gingen jeweils vier Teams gleichzeitig an den Start, wobei jede Mannschaft zweimal antreten musste. Der KKS Oberöwisheim durfte bereits im ersten Durchgang am Sonntagmorgen um 8:30 Uhr starten. Die Schützen gingen zunächst noch etwas aufgeregt in die Relegation, fanden jedoch mit der Zeit immer besser in ihren Rhythmus. Besonders Jo-Ann Tesch zeigte eine herausragende Leistung: Am Ende standen beeindruckende 391 Ringe auf der Anzeigetafel, darunter sogar eine perfekte 100er Serie, die vom mitgereisten Fanclub des KKS mit begeistertem Applaus gefeiert wurde. Als Mannschaftergebnis wurden insgesamt 1925 Ringe erzielt – ein Ergebnis, das dem Durchschnitt der vergangenen Oberligasaison entsprach. Nach der Mittagspause hatten alle Mannschaften ihren ersten Wettkampf absolviert. Mit einem guten Mittelfeldplatz – Rang 8 von 12 – ging es in die zweite Runde. Im zweiten Durchgang gelang der Mannschaft dann wie erhofft die Steigerung auf insgesamte 1931 Ringe. Dieses Mal überzeugte Christian Butz mit starken 392 Ringen. Jo-Ann Tesch erreichte mit 388 Ringen das zweitbeste Ergebnis innerhalb der Mannschaft. Fabienne Götzl zeigte mit zweimal 384 Ringen eine konstant gute Leistung. Auch Leon Stephan konnte sich steigern und kam auf 386 Ringe, während Monik Bauer unter den gegebenen Umständen das Beste aus ihrem Wettkampf machte. Letztlich sicherte sich die Mannschaft den achten Platz in der Gesamtwertung. Ein beachtliches Ergebnis, vor allem für das noch junge Team, die erstmals an einer Relegation zur 2. Bundesliga teilgenommen hat. Damit steht fest, dass die erste Luftgewehrmannschaft auch in der kommenden Saison in der Oberliga an den Start gehen wird.